Tomorrow never dies

Morgen will ich und morgen mach ich und morgen ganz bestimmt! Die Morgen-Aufgabe ist genial, denn jedes Morgen hat ein neues Morgen. Und ich bin die Königin des Morgen!

Einer von den ganz beliebten Morgen-mach-ich-sätzen ist morgen geh ich fotografieren. Mache ich letztenendes nie, obwohl ich es gerne würde. Weil heute das Wetter zu schlecht ist. Weil ich zuerst essen muss. Weil ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich fotografieren soll. Ich würde auf ewig in dieser teuflischen Spirale des Verschiebens hängen bleiben, wenn meine beste Freundin nicht die perfekte Lösung hätte:

Jeden Montag gibts eine Foto Aufgabe, die bis zum kommenden Montag hier gezeigt werden muss. Themen werden vorgegeben (von mir, von euch?), Umfang ist egal,  hauptsache die Ergebnisse sind 7 Tage später online. Klingt einfach in der Theorie, vielleicht ist es das auch. Mal sehen!

Diese Woche erstes Tomorrow never dies Thema:

Meine 3 Lieblingsgebäude in Nürnberg

Ich bin gespannt, ihr wahrscheinlich nicht, ich kanns euch nicht verübeln, wir sehen uns nächste Woche 😉

P.S. Danke Dani, dass du aus Disziplin Fun machen konntest 😉 It’s all just a game!

Inspirations in your face

Lebenstipp 13:

Immer wenn ich eine Zeitschrift durchblättere oder auf blogs rumsurfe sehe ich Dinge, die bei mir folgenden Satz hervorrufen: Oh was für ein tolles Teil, das könnte ich doch versuchen nachzumachen! Ich will es mir ganz doll einprägen und nach genau 30 Minuten weiß ich nicht mehr, dass ich mir überhaupt etwas merken wollte. Und so geht es mir mit fast allen Inspirationen, sie verschwinden in meiner Erinnerungskanalisation.

Da gibt es eigentlich nur eine Lösung: Halte dir deine Ideen immer vor Augen!
Und dir wird nie langweilig 🙂

Ich wollte schnellschnell ein Wandboard machen, aber das wäre zu teuer und aufwendig gewesen. Also kam mir eine Idee für meine Ideen. Ich griff nach einer langen Schnur, 8 Nägeln, einem Hammer und einer Packung Wäscheklammern. Schlug die Nägel im Abstand von 1m x 30cm in die Wand, band die Schnur drumherum und hatte in 15 Minuten meine Ideenwand. Mit Wäscheklammern ein paar Ausdrucke und Collagen aufgehängt – fertig! Schnell, billig, easy, flexibel.

Demnächst wollen wir die Schnurschlange noch weiter führen, um die Tür herum auf die andere Seite der Wand, es sieht aus wie eine Skulptur!

Was macht ihr um euch eure Ideen zu merken?

Adieu, Knoblauchfahne!

Lebenstipp 12:

Als ich das erste mal die Kräuterbutter ausprobiert habe, befanden sich in der Butter 3 große geriebene Knoblauchzehen. Irgendwie habe ich die Power von rohem Knofi unterschätzt und mich damit ins Knofifahnen-nirvana geschossen!

Also habe ich ein paar Haushaltstipps probiert und Zähne geputzt und Kaugummi gekaut. Milch trinken hilft schon mal gar nicht, Petersilie essen auch nicht. Als sich dann sogar der Postbote von mir weggedreht hat, musste aber eine patente Lösung her. Und ich dachte an den Douglas mit seinem betäubenden Parfumschwall. Und was dort benutzt wird um Gerüche zu neutralisieren – Kaffee!

Ich habe mir schnell einen kräftigen schwarzen Kaffee gekocht mit nur wenig Milch und habe ihn langsam getrunken. Und siehe da, es wurde besser! Und zwar dauerhaft. Ich roch danach zwar wie ein Besuch bei Tschibo, aber trotzdem besser wie ein Besuch im Dönerladen.

Hilft Kaffee euch auch bei einer Knofifahne oder habt ihr andere handfeste Tricks?

Klamottenmotten

Lebenstipp 10:

Heute der ultimative Lebenstipp, der in absolut jede Wohnung gehört.

Für 10 Euro im halben Jahr könnt ihr euch den ganz großen Ärger ersparen, der mich jetzt erwartet: den Kleiderschrank und Kommoden vollständig ausräumen, sämtliche Kleidung in der Wohnung waschen, zig mal den Schrank bis in jede Ritze putzen, Teppiche und Stoffmöbel desinfizieren und beten, dass sich der ganze Aufwand lohnt. Und alles nur wegen ein paar Kleidermotten! Sie loszuwerden ist eine furchtbare Plagerei und ich hätte es so einfach vermeiden können. Dass sie überhaupt ins Haus kommen, hat übrigens wenig mit Hygiene zu tun, sondern wird meistens mit einem infizierten Kleidungsstück eingeschleppt…

Also ab ins nächste Geschäft und kauft euch ein paar Mottensäckchen oder welches Hilsmittel euch am ehesten zusagt, um dieses Drama zu verhindern. Legt sie in jede Schublade und Kommode, hängt sie auf! Spart nicht an der Menge – ich garantiere der Kammerjäger ist teurer.

Was die kleinen Flieger gar nicht mögen, mögen wir dafür umso mehr: Lavendel 🙂 Kleine Säckchen gefüllt mit getrockneten Lavendelblüten sind der Klassiker im Kleiderschutz. Sobald meine zwei hübschen Balkon-Zöglinge blühen, werde ich versuchen sie zu trocknen.

Also seid schlauer als ich und drückt mir die Daumen, dass in meiner Wohnung bald alles wieder so wird wie früher!

Hattet ihr auch schon unerwünschte Hausgäste?

Klein ganz Groß

Lebenstipp 9: die Glücksformel

Wenn ihr (so wie ich) auf der Suche seid nach dem großen Glück, solltet ihr im ganz Kleinen anfangen und das Glück auf diese Weise dauerhaft anzapfen.

Beginnt damit jeden Tag eine Kleinigkeit zu erschaffen. Egal welchen Beruf ihr habt und welches Talent, das Gefühl etwas selbst erschaffen zu haben hat bei jedem die gleiche Wirkung: Stolz, Freude, Selbstbewusstsein. Und wer hätte davon nicht gern mehr 😉

Überlegt, welche Dinge in der Wohnung mal fällig wären und probiert sie selber zu machen statt zu kaufen oder machen zu lassen: Fahrradschlauch flicken, ein Regal bauen, den Tisch neu lackieren, einen Lampenschirm bauen, eine Vase töpfern, ein Geschenk für den nächsten Geburtstag schaffen, Kräuterbutter machen, Brot backen, eine Kette basteln, ein T-shirt bedrucken, sich eine Handytasche häkeln, gekaufte Kräuter umtopfen….

Eines unserer jüngsten Projekte ist ein Kalender der etwas anderen Art! Ich wollte einen Kalender, in dem ich wöchentlich Dinge eintragen kann, die für diese Woche anstehen zusammen mit einer Monatsanzeige um die großen Pläne fürs Jahr einzutragen.

Heraus kam unsere Neuinterpretation eines Kalenders, mit verschiedenen Ebenen für einen 3D-effekt und bestrichen in Tafelfarbe.

Es gibt Sachen, die gehen in 10 Minuten und andere, die zu richtigen Projekten wachsen können, aber beide werden euch glücklich machen, garantiert! Und vergesst nicht, der Leitspruch sollte immer sein:

Better done than perfect 

Erzählt uns doch, was ihr gern kreiert!

Borgen statt Bunkern

Lebenstipp 7: Lesen für lau 🙂

Du willst nicht ständig Geld ausgeben für neuen Lesestoff oder die teuren Leihgebühren bei der Videothek geschweige denn für die DVD-preise vom Saturn? Die Lösung ist Retro im Angesicht des Amazon-zeitalters: eure lokale Stadtbücherei.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr – so gings mir vor ein paar Monaten, als ich wiedermal nichts zu lesen hatte und schon beim Suchen auf Amazon keine Lust hatte schon wieder 10 Euro liegen zu lassen für ein Buch, das ich wahrscheinlich nur 1x lesen werde und das dann meinen Schrank zumüllt. Bis bei mir der Groschen mit der Bücherei fiel, hats gedauert, aber besser spät als nie!

Einmal im Jahr 8 Euro zahlen und eine Flatrate haben für: Bücher, Hörbücher, Filme und Gesellschaftsspiele. 

Checkt mal eure städtische Bücherei aus und tut damit eurem Geldbeutel und eurer Gemeinde was Gutes!