Tomorrow never dies Update

Dachte ich mir eben auf dem Heimweg, Mensch, könnste doch dein Lieblingscafé für die Wochenaufgabe fotografieren. Stell ich mich also auf die andere Straßenseite des Cafés (wo sie mich natürlich auch kennen) und schieße gerade mal zwei Bilder bis mich schon ein Passant anspricht, ob ich denn ihn fotografiere. Ähm. Nein. „Ich halte die Kamera nach oben und würde Sie außerdem vorher fragen, ob ich Sie fotografieren darf.“ Skeptischer Blick und überspieltes Lachen, ich fotografiere weiter.

5 Minuten später kommt der Kellner des Cafés raus und fragt was ich da mache. Ähm. Ich fotografiere das Gebäude. Wieso? Einfach so, weil es mir gefällt. Warum ich nicht vorher gefragt habe? Weil ich ja nur von außen fotografiere, nicht von innen und nicht die Gäste. Und warum stand ich vorhin dafür hinter den Mülltonnen? Weil da das Licht gut durch die Bäume gefallen ist. Aha. Wütender Blick. Das nächste mal soll ich aber schon vorher fragen und er findet das alles so nich in Ordnung. Und verabschiedet sich mit einem Gesichtsausdruck, als hätte ich ihn gerade beim Stuhlgang fotografiert und er das von mir ganz schön asozial findet.

Äääääähm. Sind denn alle schon so Facebook/Google/Gala/Nachrichten gestört, dass eine Person mit einer Kamera auf der Straße nur ein Privatsphärendieb sein kann? Gibt es nur noch Paparazzi da draußen? Ist jeder, der 200 Facebookfreunde hat, ein Celebrity? Muss man jedes Gebäude vor einem Terroranschlag schützen?

Was ich nicht fotografieren darf, weiß ich. Aber was bleibt dann noch übrig?

Schlechter Start in die erste Woche. Bin demoralisiert. Hunde machen vor der Kamera nie so ein Trara. Tsss.

P.S.
Vor lauter Entrüstung, gibt es heute demonstrativ kein Foto zum Beitrag.

Giftige Birnen

Lebenstipp 14:

Der heutige Tipp kommt von Mama Blütenmeier höchstpersönlich und ich hatte wirklich keine Ahnung! Energiesparlampen haben zwar viele Vorteile gegenüber normalen Glühbirnen, sind aber ziemlich gefährlich wenn sie kaputt gehen.

Sparbirnen beinhalten giftiges Quecksilber, das bei einer intakten Birne hermetisch eingeschlossen ist. Bei Bruch allerdings dringt es nach außen und man muss sehr vorsichtig sein. Folgendes müsst ihr beachten:

 

 

  • Sofort Luft anhalten, kräftig lüften und das Zimmer verlassen, alle Türen schließen. Mindestens 15 Minuten oder länger!
  • Scherben nicht saugen, da sich das Quecksilber durch den Ventilator des Staubsaugers in feinen Tröpfchen in der Luft verteilen würde
  • Lampenreste mit einem Stück Pappe zusammenkehren und/oder mit einem Klebeband die feinen Scherben aufsammeln
  • Alle Reste in einem Schraubglas verschließen, Pappe und Klebeband ebenso
  • Reste nicht in den Hausmüll! Das muss zu eurer kommunalen Entsorgungsstelle. Versehen mit einem Hinweis, dass Quecksilberreste enthalten sind
  • Verbleibende Reste an der Bruchstelle mit einem nassen Lappen aufwischen
  • Besondere Vorsicht gilt, wenn die Lampe zu Bruch ging während sie an war

Also passt bitte auf, wenn euch mal eine Energiesparlampe kaputt gehen sollte! Eingeatmetes Quecksilber kann zu Schädigung von Nerven, Nieren und dem Gehirn führen.

Danke Mama für diesen Tipp! ❤

Klamottenmotten

Lebenstipp 10:

Heute der ultimative Lebenstipp, der in absolut jede Wohnung gehört.

Für 10 Euro im halben Jahr könnt ihr euch den ganz großen Ärger ersparen, der mich jetzt erwartet: den Kleiderschrank und Kommoden vollständig ausräumen, sämtliche Kleidung in der Wohnung waschen, zig mal den Schrank bis in jede Ritze putzen, Teppiche und Stoffmöbel desinfizieren und beten, dass sich der ganze Aufwand lohnt. Und alles nur wegen ein paar Kleidermotten! Sie loszuwerden ist eine furchtbare Plagerei und ich hätte es so einfach vermeiden können. Dass sie überhaupt ins Haus kommen, hat übrigens wenig mit Hygiene zu tun, sondern wird meistens mit einem infizierten Kleidungsstück eingeschleppt…

Also ab ins nächste Geschäft und kauft euch ein paar Mottensäckchen oder welches Hilsmittel euch am ehesten zusagt, um dieses Drama zu verhindern. Legt sie in jede Schublade und Kommode, hängt sie auf! Spart nicht an der Menge – ich garantiere der Kammerjäger ist teurer.

Was die kleinen Flieger gar nicht mögen, mögen wir dafür umso mehr: Lavendel 🙂 Kleine Säckchen gefüllt mit getrockneten Lavendelblüten sind der Klassiker im Kleiderschutz. Sobald meine zwei hübschen Balkon-Zöglinge blühen, werde ich versuchen sie zu trocknen.

Also seid schlauer als ich und drückt mir die Daumen, dass in meiner Wohnung bald alles wieder so wird wie früher!

Hattet ihr auch schon unerwünschte Hausgäste?

DAUMEN hoch der anderen Art!

Lebenstipp 3: Vorsicht vor Türen! 

Eine Grenzerfahrung reicher ist man, wenn man sich den Daumen in der Kofferraumtür einklemmt und sich selbst dann nicht mehr aus dieser „Zwicklage“ befreien kann. So geschehen am heißesten April-Tag seit der Wetteraufzeichnung. Durch die ungewohnten Temperaturen spielte wohl das Gehirn verrückt, und machte uns übermütig, gedankenverloren und als Folge dessen auch unvorsichtig.

Bruchteil einer Sekunde lang nicht aufgepasst und schon ist es geschehen. Daumen eingequetscht, Knochen gebrochen, tiefe Fleischwunde und starke Quetschung eines der empfindlichsten Körperteile, die man hat – DEN DAUMEN.

So viel zum Kräuter-eintopfen! :/

Auf diese Weise kann man aber zu Allem einen Daumen hoch geben 🙂

Für ganz Wagemutige hier der link zum Daumen-malheur-foto aus der Notaufnahme:

grusel-klick