Tomorrow died the first time

Ja ich weiß. Einen Tag zu spät. Und auch noch ein Gebäude weniger als angekündigt. Ähm. Also ich könnte jetzt anfangen lauter Dinge aufzuzählen, die mich daran gehindert haben meine erste Foto Wochenaufgabe rechtzeitig zu erledigen. Aber das wäre panne. Und außerdem freu mich sehr, dass ichs überhaupt geschafft habe! Also seid nachsichtig und schaut euch meine 2 Lieblingsgebäude in Nürnberg an!

Ich hatte hier eine anstrengende Wohungssuche und bin jeden Tag dankbar, wie sehr sich die Mühe gelohnt hat. Ich liebe meine Wohnung. Ich liebe mein Haus, meinen Hinterhof, meine Straße, meinen Straßenitaliener.

Herr Blütenkirsch genießt ganz freiwillig und zufällig die Aussicht aus dem Schlafzimmer.

Mein zweites Gebäude ist nur aufgrund mangelnder Alternativen (da zeitlich zu knapp dran) noch drin. Eigentlich wollte ich es kicken, weil sie mich liebes nettes unschuldiges Mädchen beim Fotografieren verscheucht haben. Aber ich reg mich nicht mehr auf, das hab ich hier schon gemacht.

Nun also, unverdienterweise, hier mein Lieblingscafé, denn es sieht wirklich bezaubernd aus und es lässt sich darin unheimlich gemütlich und romantisch ein Feierabendradler genießen.

Bitte um Vorschläge, was das nächste Thema bis kommenden Montag sein soll!
Los! Los!

Tomorrow never dies Update

Dachte ich mir eben auf dem Heimweg, Mensch, könnste doch dein Lieblingscafé für die Wochenaufgabe fotografieren. Stell ich mich also auf die andere Straßenseite des Cafés (wo sie mich natürlich auch kennen) und schieße gerade mal zwei Bilder bis mich schon ein Passant anspricht, ob ich denn ihn fotografiere. Ähm. Nein. „Ich halte die Kamera nach oben und würde Sie außerdem vorher fragen, ob ich Sie fotografieren darf.“ Skeptischer Blick und überspieltes Lachen, ich fotografiere weiter.

5 Minuten später kommt der Kellner des Cafés raus und fragt was ich da mache. Ähm. Ich fotografiere das Gebäude. Wieso? Einfach so, weil es mir gefällt. Warum ich nicht vorher gefragt habe? Weil ich ja nur von außen fotografiere, nicht von innen und nicht die Gäste. Und warum stand ich vorhin dafür hinter den Mülltonnen? Weil da das Licht gut durch die Bäume gefallen ist. Aha. Wütender Blick. Das nächste mal soll ich aber schon vorher fragen und er findet das alles so nich in Ordnung. Und verabschiedet sich mit einem Gesichtsausdruck, als hätte ich ihn gerade beim Stuhlgang fotografiert und er das von mir ganz schön asozial findet.

Äääääähm. Sind denn alle schon so Facebook/Google/Gala/Nachrichten gestört, dass eine Person mit einer Kamera auf der Straße nur ein Privatsphärendieb sein kann? Gibt es nur noch Paparazzi da draußen? Ist jeder, der 200 Facebookfreunde hat, ein Celebrity? Muss man jedes Gebäude vor einem Terroranschlag schützen?

Was ich nicht fotografieren darf, weiß ich. Aber was bleibt dann noch übrig?

Schlechter Start in die erste Woche. Bin demoralisiert. Hunde machen vor der Kamera nie so ein Trara. Tsss.

P.S.
Vor lauter Entrüstung, gibt es heute demonstrativ kein Foto zum Beitrag.

Petrus und die Müllers

Für Mama Blütenmeier

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Das Ehepaar Müller feiert seinen 60. Hochzeitstag. Obwohl sie jede Lebenslage gut gemeistert haben und mit Geld immer vernünftig waren, reich sind sie trotzdem nie geworden. Beide sind nicht mehr ganz jung, aber trotzdem bei guter Gesundheit. Dank Frau Müller muss man sagen, denn sie hat in den letzten 10 Jahren dafür gesorgt, dass daheim stets gesund gegessen und viel Sport getrieben wird.

Bis eines Tages auf dem Weg in den Karibikurlaub das Flugzeug mitsamt Herrn und Frau Müller einen tragischen Unfall hat und die beiden umgehend im Himmel landen. Am Himmelstor wartet schon der heilige Petrus um dem Ehepaar das Paradies vorzuführen.

Das erste, was sie sehen, ist ein wunderschönes Haus, aus reinstem Gold gebaut und mit purer Seide ausgestattet, einer High-Tech Küche, einem Whirlpool und vieles mehr. Gerade hängt noch ein Dienstmädchen die feinsten Kleider in den Schrank.

Das Ehepaar Müller seufzt laut auf als der heilige Petrus sagt: „Willkommen im Himmel, ab jetzt ist das hier euer Haus.“
Der alte Mann fragt daraufhin: „Und wie viel wird das alles kosten?“
„Aber nichts!“ sagt Petrus, „Dies ist eure Belohnung im Himmel.“
Als der alte Mann dann aus dem Hausfenster schaut und einen großen Golfplatz sieht, der noch prächtiger als auf der Erde ist, murmelt er leise: „Was wird der Eintritt kosten?“
Da sagt Petrus zu ihm: „Das ist der Himmel, hier kannst du jeden Tag umsonst Golf spielen.“

Die drei gehen zusammen in den Golfclub, wo die Büffettische mit saftigen Steaks, exotischen Desserts, frischen Meeresfrüchten und köstlichen Getränken üppig gedeckt sind. Der heilige Petrus sagt: „Frag nicht einmal – hier ist alles für euch gratis! Freut Euch, ihr seid im Himmel.“
Der alte Mann zuckt nervös und blickt seine Frau unglaubwürdig an. Erneut fragt er Petrus: „Und wo ist die fett- und cholesterinarme Kost, der koffeinfreie Kaffee?“
„Das ist das beste dran,“ antwortet Petrus, „hier könnt ihr essen und trinken, wieviel ihr wollt und werdet nie fett oder krank. Das ist der Himmel.“
Der alte Mann drängt weiter: „Keine Gymnastik um abzunehmen?“
„Nein, es sei denn, ihr wollt es haben,“ sagte der heilige Petrus.
„Wir müssen keinen Blutdruck und Blutzucker messen?“
„Niemals,“ bestätigt Petrus, „alles, was ihr hier tut, soll euch eine Freude bereiten.“

Stinksauer und ganz entrüstet schaut der alte Mann seine Ehefrau an und sagt: „Du und deine verdammte KLEIE! Wir hätten schon vor 10 Jahren hier sein können!“

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Liebe Mama Blütenmeier, man muss ja wirklich nicht alles so ernst nehmen, wie es einem die anderen sagen, aber nimm dir die Geschichte trotzdem nicht zum Vorbild 😉

Alles Gute zum Geburtstag!

Tomorrow never dies

Morgen will ich und morgen mach ich und morgen ganz bestimmt! Die Morgen-Aufgabe ist genial, denn jedes Morgen hat ein neues Morgen. Und ich bin die Königin des Morgen!

Einer von den ganz beliebten Morgen-mach-ich-sätzen ist morgen geh ich fotografieren. Mache ich letztenendes nie, obwohl ich es gerne würde. Weil heute das Wetter zu schlecht ist. Weil ich zuerst essen muss. Weil ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich fotografieren soll. Ich würde auf ewig in dieser teuflischen Spirale des Verschiebens hängen bleiben, wenn meine beste Freundin nicht die perfekte Lösung hätte:

Jeden Montag gibts eine Foto Aufgabe, die bis zum kommenden Montag hier gezeigt werden muss. Themen werden vorgegeben (von mir, von euch?), Umfang ist egal,  hauptsache die Ergebnisse sind 7 Tage später online. Klingt einfach in der Theorie, vielleicht ist es das auch. Mal sehen!

Diese Woche erstes Tomorrow never dies Thema:

Meine 3 Lieblingsgebäude in Nürnberg

Ich bin gespannt, ihr wahrscheinlich nicht, ich kanns euch nicht verübeln, wir sehen uns nächste Woche 😉

P.S. Danke Dani, dass du aus Disziplin Fun machen konntest 😉 It’s all just a game!